Inhalt Rechts

Rechte optische Spalte

> NEWSLETTER ABO

Dritte Spalte






Inhalt Mitte

Hauptinhalt

Ein Hauch von Jugendhaus mit Hip-Hop-Rhythmen

Junges Publikum bei der "OpenDanceparty" in der Alten Feuerwache / Eltern und Omas feiern kräftig mit

Wer hätte gedacht, dass Hip-Hop-Musik Generationen verbinden kann? Den Beweis lieferten der Streetdance-Contest und die anschließende Party am Samstag in der Alten Feuerwache. Den ganzen Tag hatten Jugendliche dort ihre Tanzkünste zum Besten gegeben, mitunter angefeuert von Eltern, Omas und Opas. Selbst beim abendlichen Party-Ausklang war die ältere Generation dann noch mit dabei und bewunderte die Energie ihres Nachwuchses. Denn der war trotz des anstrengenden Tanzwettbewerbs weit davon entfernt müde Beine zu bekommen. "Bin ich schon alt, oder wie?", antwortete der 15-jährige Serdar beinahe beleidigt auf die Nachfrage, ob ihm denn nicht langsam die Kraft ausgehen würde. Mit dem bestens auflegenden DJ Chilly E vom Radiosender Big FM ging der "DanceContest" bei der After-Show-Party ab 21 Uhr quasi in die zweite Runde. Überall in der großen Halle standen die Gruppen beieinander und zeigten sich ihre Choreografien noch einmal gegenseitig. Besonders viel Bewunderung ernteten die Akrobaten, die Breakdance beherrschen, jene ausgefallene Form der rhythmischen Sportgymnastik bei der man die extra-weiten Hosen anbehalten darf.

Dank der Anwesenheit ihrer Eltern ging es für viele Teenager auch einmal über die übliche Ausgehzeit hinaus. "Wir achten natürlich auf die Einhaltung des Jugendschutzes und nur wenn die Eltern dabei sind oder eine besondere Bescheinigung vorliegt, können wir Ausnahmen machen", bekräftigte Gertrud Rettenmaier vom städtischen Fachbereich für Kinder, Jugend und Familie, der den Event mit organisierte. Besonders viel zu feiern hatte die Gruppe X-Otic Seduction. Die Mädchen aus dem Jugendtreff im Rott dominierten die Konkurrenz bei den über 14-Jährigen und holten den 1. Platz. Kein Wunder, denn die in knallroten Trainingsanzügen auftretenden Tänzerinnen waren mit ihren Darbietungen auch bereits bei Veranstaltungen in Berlin angetreten. Ein Glas Sekt gab es trotz des großen Erfolges aber nicht, denn berauschende Getränke waren tabu.


Mannheimer Morgen
26. März 2007

Weiter